Die "Geparde" als Sternsinger unterwegs

Am Dreikönigstag, dem ersten Schultag nach den Weihnachtsferien, hatten die "Geparde" ihren ersten wichtigen Auftrag im neuen Jahr: Unter Leitung von Frau Baumgart liefen sie als Sternsinger durch die Potsdamer Innenstadt, sangen weihnachtliche Lieder und baten um Spenden für Kinder im Libanon. In der Wochenandacht am Mittwoch derselben Woche berichteten sie von ihrer Aktion:

 

"Kronen raussuchen, Kostüme auspacken. Heute ist Sternsingen! Am Montag sind wir mit dem Bus in die Innenstadt gefahren, um dort für die Menschen im Libanon zu singen. Denn dort ist der Frieden noch sehr wackelig. Wir haben genau 249 Euro und 46 Cent eingenommen. Ganz schön viel." (Frida)

 

Was ist Sternsingen?

Das Sternsingen oder auch Dreikönigssingen ist eine Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Am 6. Januar jedes Jahres ziehen Kinder, oftmals verkleidet als Heilige Drei Könige, in ganz Deutschland von Tür zu Tür, segnen Häuser und Wohnungen und sammeln Spenden für Not leidende Kinder in der ganzen Welt. Die Aktion wird vom Kindermissionswerk der katholischen Kirche organisiert, ist aber ökumenisch offen. Die aktuelle Sternsingeraktion 2020 stellt das Thema Frieden am Beispiel des Libanon in den Mittelpunkt.

 

Was bedeutet der Segen 20*C+M+B+20?

Über den Türen der Häuser, die von Sternsingern besucht wurden, findet sich häufig ein mit Kreide gezeichneter Segen: 20*C+M+B+20. Das aktuelle Jahr, in dem Fall 2020, steht getrennt am Anfang und am Ende. Der Stern steht für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Zugleich ist er Zeichen für Christus. Die Buchstaben C+M+B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

Alle Informationen zum Sternsingen wurden der offiziellen Website der Aktion entnommmen: https://www.sternsinger.de/.